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Fotos unserer Aktivitäten
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| Bücherei im "Kinderhaus Kunterbunt" eröffnet |
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Alexander ist Feuer und Flamme. Endlich wieder Montag. Mit seiner
Büchertasche und dem Büchereiausweis stürmt er als einer der ersten in
die Bücherinsel. Nur schnell den lästigen Verwaltungskram erledigen:
Das Buch der vergangenen Woche dem Büchereiteam zurückgeben, Namen
nennen und Kinderausweis vorzeigen. Und dann aber los: Ab an das
Bücherregal und nach einem neuen spannenden Schmöker Ausschau halten.
"Genau
diese Begeisterung für das Buch wünschen wir uns bei den Kindern
unseres Kindergartens", erklärte Kindergartenleiterin Siglinde
Jungbauer bei der Eröffnung der Bücherei. "Damit wollen wir auch
zeigen, dass sich die Erzieherinnen der Bedeutung von Büchern im
Kindergarten bewusst sind und wir die Kinder tagtäglich durch Vorlesen
und Aktionen für Bücher und Geschichten begeistern wollen", so
Jungbauer.
Neben der Kinderbuchautorin Judith Steinbacher und Michaela Grashei von
der Arbeiterwohlfahrt als Vertreter des Trägers konnte die
Kinderartenleiterin auch den Vorsitzenden des Kulturvereins "Initiative",
Georg Wild, der in einer Arbeitsgemeinschaft mit der AWO an der
Trägerschaft aktiv beteiligt ist, begrüßen. Jungbauer betonte, dass der Kulturverein Bücher im Wert von über 2 000 Euro für die Bücherei im Kindergarten gespendet hat. Dafür
bedankte sich auch die Vertreterin der AWO Landshut, Grashei, die
zugleich die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Verein
"Initiative" seit Beginn der Arbeitsgemeinschaft lobte. Dieses Lob gab
der Vorsitzende Georg Wild gern an das Kindergartenteam und die
engagierte Elternschaft im Büchereiteam weiter. Denn ohne das
zehnköpfige Büchereiteam wäre der reibungslose Betrieb der
"Bücherinsel" kaum möglich, so Georg Wild.
Jeden Montag Morgen von 8.30 bis 10 Uhr stehen ein oder zwei Frauen der
Gruppe parat, um dem Ansturm auf die Bücherinsel Herr zu werden,
erklärte Erzieherin Andrea Fries den Gästen. "Die Mütter managen die
Bücherei großartig. Ohne sie wäre dieses Projekt nicht realisierbar
gewesen", betonte die Erzieherin. Ein sehr wichtiges Projekt, wie auch
die Eltern bestätigen.
Denn die Bücher regen die Fantasie der Kleinen an, fördern ihren
aktiven und passiven Wortschatz und stärken Konzentra tion und
Ausdauer. So befindet sich manch eine Mutter oder ein Vater sogar im
Zugzwang: "Das Vorlesen jeden Abend ist Pflicht", erklärte eine der
anwesenden Mütter. Andrea Fries verwies abschließend auf die Tatsache,
dass den Kindern neben der Freude am Buch auch Selbstständigkeit und
Eigenverantwortung spielerisch vermittelt werden sollen.
Dann durften die Kinder den Worten der Grafikerin und Kinderbuchautorin
Judith Steinbacher lauschen. Durch die Bücher "Tatü tata die
Feuerwehr", "Leopold und das goldene Osterei" und der Neuerscheinung
"Die grüne Raupe, die bunt sein wollte" wurden Große und Kleine
gleichermaßen angesprochen. Die 1946 in Altenmarkt an der Alz geborene
Autorin, wohnt derzeit in München, besuchte das Humanistischen
Gymnasiums in Traunstein und machte ihren Schulabschluss in Seligenthal
in Landshut. Danach studierte sie acht Semester an der Akademie für das
Grafische Gewerbe in München.
Seit 1972 ist sie freie Mitarbeiterin des Textildesigners Karl
Vogelsang und Hausgrafikerin bei Hilton in München. Seit 1974 ist sie
für den Kindergarten-Fachverlag tätig, für den sie in 14 Jahren zirka
500 DIN A2 Kinderposter gemalt hat. Das erste eigene Bilderbuch
erschien 1974. Seither sind etwa 44 Bilderbücher erschienen.
Als Gastgeschenk überreichte die Kinderbuchautorin dem "Kinderhaus
Kunterbunt" zwölf ihrer Kinderbücher und wünschte dem Kindergarten viel
Lese- und Vorlesefreude damit.
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