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Wer sich gern hoch über der Erde bewegt, der ist im Kletterwald Waldkirchen
genau richtig. So machte sich der Kulturverein Initiative e.V. mit 15
Ferienkindern und sieben Betreuern nach Waldkirchen auf, um dort den
Kletterwald zu erkunden. Der Kletterparcours ist in einer Parklandschaft,
bestehend aus mehreren Kletterstrecken unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade,
integriert. Jede Strecke ist in der Höhe durch Stahlseile und Brücken verbunden
und benutzt als Träger den natürlichen Baumbestand. Die einzelnen Elemente sind
in unterschiedlichen Höhen bis 15 Meter montiert und mit Stahlseilen verbunden. „Durch sechs unterschiedliche Parcours bietet der Kletterwald in Waldkirchen
nicht nur Anfängern und Fortgeschrittenen, sondern auch jüngeren Kindern die
Möglichkeit ihre Freude durch sportliche Betätigung zwischen den Bäumen zu
finden“, betonte der Vorsitzende Georg Wild, der selbst als Betreuer aktiv war.
Bevor allerdings die Gaudi losgehen konnte, wurde den Kindern und Betreuern vom
Fachpersonal die Sicherheitsausrüstung angelegt. Diese besteht aus Gurt mit
Sicherungsleinen, Karabiner, Seilrolle und Helm. Nach Anlegen der Ausrüstung
wurde mit einem ausgebildeten Hochseilgartenguide die Sicherheitseinweisung
durchgeführt. Anschließend absolvierten die Kinder und Begleiter einen
Probe-Kletterwald Rundparcours unter Überwachung kompetenter Guides. Da Kinder
unter 14 Jahren nur unter der Aufsicht einer Begleitperson klettern dürfen,
bestiegen nun einzelne Gruppen den grünen Parcours , der sich in einer Höhe von
2-3 Meter befindet, 90 Meter lang ist
und ab einer Körpergröße von 1,10 m beklettert werden darf. Die motivierten
Kinder machten den Betreuern zum Teil ganz schön zu schaffen, da sie schon nach
kurzen Pausen wieder nach oben wollten. Andere Kinder mussten erfahren, dass
sie etwas Höhenangst haben, welche sich aber nach der zweiten oder dritten
Runde legte. Einigen Kindern gelang es sogar den roten Kletterrundgang zu
absolvieren, der allerdings bereits eine Körpergröße von 1,40 Metern verlangt,
bei einer Höhe von 8 Metern startet und 179 Meter lang ist. Dabei sind 16
Elemente zu überwinden, die nicht nur eine gewisse Überwindung erfordern,
sondern auch ein hohes Maß an körperlicher Fitness.
Nachdem es den
Betreuern nach einer letzten Parcourrunde gelang die Kinder wieder aus den
Bäumen zu locken, spürten Kinder und Betreuer gleichermaßen, dass man für den
schwarzen Parcours noch etwas trainieren müsse, so Georg Wild.
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